CETAC – Clean Energy Transition Action Centers

Hintergrund

Um auf dem Weg zu Net-Zero-Emissionen praktisch voranzukommen, müssen Kommunen ihre Fähigkeit zur Einwirkung auf Nachbarschaften und Unternehmen ausbauen. Dazu gehört nicht nur eine regulierende Rolle, sondern auch die Förderung von Kooperationen, die nachhaltige Praktiken fördern. Darüber hinaus ist ein wesentlicher Bestandteil für ein erfolgreiches Vorgehen Richtung Net-Zero-Emissionen, kommunales Personal umfassend und gezielt zu schulen. Die Ausstattung dieser Fachleute mit den notwendigen Fähigkeiten und Kenntnissen ist von zentraler Bedeutung für die erfolgreiche Umsetzung von Dekarbonisierungsinitiativen. Die Clean Energy Transition Assistance Centers (CETAC) werden zur Dekarbonisierung der Städte beitragen, indem sie in den jeweiligen Kommunen eingerichtet und dort als Schnittstelle zwischen den Kommunen und den Bürgern und Unternehmen (sowie anderen relevanten Interessengruppen) fungieren werden. Sie werden einen Raum und Rahmen für kommunale Mitarbeiter, Angestellte öffentlicher Unternehmen, NROs und Freiwillige bieten, um die kommunale Klimapolitik gegenüber Bürgern und Unternehmen zu vertreten, zu erklären und letztlich umzusetzen und damit die Umstellung auf Net-Zero-Emission zu ermöglichen.

Das jeweilige CETAC wird Leitlinien für die Festlegung der politischen Ziele bereitstellen, das Personal schulen und dabei unterstützen, den laufenden Betrieb in den Zentren zu gestalten und zu etablieren. Die Hauptaktivitäten des CETAC-Projekts werden sich auf die Region Mittel- und Osteuropa konzentrieren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Ukraine als Nicht-EU-Land liegt. Diese strategische Entscheidung ergibt sich aus der Erkenntnis, dass die Klimapolitik und die Bemühungen zur Emissionsreduzierung in dieser Region wenig ausgeprägt sind. Durch die Konzentration auf Mittel- und Osteuropa will das CETAC-Projekt die besonderen Herausforderungen und Chancen in betreffenden Regionen adressieren, in denen die Umstellung auf saubere, nachhaltige Energiequellen (clean energy) möglicherweise maßgeschneiderte Ansätze erfordert. Das Projekt erkennt an, wie wichtig es ist, Kommunen in Regionen zu unterstützen, in denen die Klimapolitik noch nicht so weit fortgeschritten und ambitioniert ist, und sicherzustellen, dass die Einrichtung von CETACs als Katalysator für transformative Veränderungen dienen kann.

Projektziele

Ziel des Projekts ist es, die Dekarbonisierung der Städte mittels der Einrichtung von Zentren zur Unterstützung der Umstellung auf saubere Energieträger (Clean Energy Transition Assistance Centres – CETAC) in den betreffenden Gemeinden zu unterstützen. Diese Zentren werden eng mit der Struktur der Kommunen verbunden sein und sich auf die Umsetzung nachhaltiger Politiken konzentrieren sowie die Teilhabe und Mitwirkung der Bürger/innen und Unternehmen bei der Energiewende unterstützen. Die wichtigsten Interessengruppen werden sensibilisiert und darüber aufgeklärt, wie und dass sie zur Erreichung der Klimaziele beitragen können. Eine eingehende Analyse der aktuellen Situation vor Ort, die Entwicklung maßgeschneiderter Aktionspläne für die jeweiligen Kommunen und die Schulung engagierter Mitarbeiter/innen im klima- und energiepolitischen Bereich sowie zu Soft Skills, die für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit benötigt werden, schaffen einen auf die lokalen Gegebenheiten zugeschnittenen Rahmen. Dieser dient den kommunalen Mitarbeiter/innen, Angestellten öffentlicher Unternehmen, NROs und Freiwilligen, um kommunale Klimapolitik gegenüber Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen zu vermitteln und umzusetzen und somit den Weg zu Net-Zero-Emissionen zu ebnen. Pilotzentren werden in fünf europäischen Ländern eingerichtet, um die Verbreitung von Wissen um und die Erreichung der Klimaziele 2050 zu erleichtern: in der Tschechischen Republik, Litauen, Lettland, Polen und Rumänien.

Projektaktivitäten

  • Entwicklung und Umsetzung von Aktionsplänen für CETACs, die an lokale Gegebenheiten angepasst sind

  • Einrichtung von 5 lokalen Zentren zur Unterstützung der Umstellung auf saubere Energie (CETACs) in Gemeinden, um die Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen zu stärken.

  • Erstellung und Durchführung von theoretischen und praktischen Schulungsprogrammen, Workshops und Studienbesuchen zur Verbesserung der Kompetenzen der CETAC-Mitarbeitenden und zum Aufbau der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit in den Gemeinden.

  • Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an der Senkung des Energieverbrauchs durch Investitionen und positive Veränderungen der Gewohnheiten.

  • Einbindung privater und öffentlicher Organisationen in Aktivitäten zur Energiereduzierung durch den Aufbau strategischer Dialoge mit Interessengruppen.

  • Verbreitung der Projektergebnisse auf nationaler und internationaler Ebene, unter anderem durch die Organisation einer europäischen Abschlusskonferenz.

Erwartete Projektergebnisse

  • Effizienter Betrieb von 5 lokalen Zentren zur Unterstützung der Umstellung auf saubere Energie (CETACs)

  • Eingehende Analyse der Emissionen und ihres Reduktionspotenzials in den Pilotkommunen

  • Verbesserte Kompetenzen von Gemeindevertreterinnen und -vertretern bei der Umsetzung von Dekarbonisierungsinitiativen unter Einwohnerinnen/Einwohnern und Vertreterinnen/Vertretern lokaler Organisationen

  • Stärkung der Zusammenarbeit der Kommunen mit der lokalen Bevölkerung und dem Unternehmenssektor beim ‘grünen Wandel’

  • Unterstützung von Einwohnerinnen/Einwohnern und Unternehmen bei Energieeffizienzmaßnahmen

  • Förderung des CETAC-Konzepts in weiteren Kommunen auf nationaler und internationaler Ebene

Fördergeber

Projektpartner

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