Street HP Reno – Entwicklung von Konzepten für die kollektive Umstellung von Energiesystemen auf Wärmepumpen in ganzen Straßenzügen
Das LIFE Street HP Reno-Projekt zielt darauf ab, gemeinsame Einkaufsstrategien für den Austausch von Energiesystemen durch Wärmepumpen für einzelne Häuser, aber auf Ebene ganzer Straßenzüge zu entwickeln. Dabei soll mit allen relevanten Akteuren zusammengearbeitet werden.
Lokale Behörden (Städte), Wohnungsbaugesellschaften und Bewohner sollen von den Vorteilen dieses Ansatzes überzeugt werden. Durch die Bündelung der Nachfrage sollen Gruppeneinkäufe für Wärmepumpen ermöglicht werden. Installateure und Lösungsanbieter werden in den Prozess einbezogen, um zur Entwicklung angepasster, vorgefertigter und industrialisierter Lösungen anzuregen, die kostengünstiger und qualitativ hochwertiger sein können. Ziel des Projektes ist es, durch Skalierungseffekte Kosten zu senken und häufiger Wärmepumpen bei der Heizungsumstellung einzusetzen. So soll ein Hebel zur Dekarbonisierung der Wärme im Gebäudebestand entstehen.
Das Projekt teilt sich in drei Achsen:
1. Achse: Charakterisierung und Qualifizierung der einzelnen Wohnungstypologien auf Ebene ganzer Straßenzüge, um die Gebäude, die für den Gruppeneinkauf von Wärmepumpen geeignet sind, besser zu finden und sie gleichzeitig in einen tiefgreifenden Renovierungsprozess im Einklang mit den Zielen der Energieeffizienz und der Dekarbonisierung bis 2050 zu integrieren.
2. Achse: Entwicklung und Bereitstellung einer Reihe von Finanzierungspaketen und Verträgen für den Gruppeneinkauf von Wärmepumpen für mögliche Interessengruppen, basierend auf einer Umfrage unter den Verbrauchern, um deren Erwartungen besser zu verstehen, sowie auf praktikablen und weitgehend reproduzierbaren wirtschaftlichen Modellen.
3. Achse: Sensibilisierung von lokalen Behörden, Installateuren und Lösungsanbietern und anschließende Durchführung einer Marketingkampagne unter den Einwohnern, um einen viralen Effekt auszulösen und so das Interesse an diesem Ansatz deutlich zu steigern. Dies sollte zur Entstehung von Pilotprojekten führen, die Erfahrungen für Folgeprojekte liefern.
Fördergeber
Projektpartner
Laufzeit
10/2023 – 09/2026
Projektkoordination
Projektdokumente
Kontakt
Franziska Beer






















